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GLD - Gottsberg Leak Detection

Mit Lecks auf einer Wellenlänge?

Die Funktionsweise des Leckdetektors GLD 202.

Der GLD 202 wurde für die Mehrkanal-Spektralanalyse entwickelt. Lecks in Pipelines erzeugen Schallereignisse. Je nach Größe und Form der Lecks handelt es sich um Risse oder Löcher, die abhängig vom Druck, der Art des Mediums und der Temperatur bestimmte Schall-Signaturen aufweisen. Bisherige Untersuchungen haben gezeigt, dass Lecks im Allgemeinen zu einer Lautstärkeerhöhung im Frequenzbereich zwischen 20 kHz und 40 kHz führen. Genauere Analysen der Firma Gottsberg im Echtbetrieb sowie in umfangreichen Untersuchungen im hauseigenen Prüfstand haben diese Ergebnisse bestätigt und führten darüber hinaus zu folgenden Ergebnissen:

  • Andere Schallquellen, wie Pumpen, Stoß- oder Schleifgeräusche, sowie Flussstörungen im Medium, erzeugen ebenfalls Schallereignisse, deren harmonische Oberwellen im relevanten Bereich liegen.
  • Kurzzeitige Ereignisse, wie Transienten, können mit einer Messung der Fensterbreite von einer Sekunde nicht erfasst werden.

Der GLD 202 verwendet verschiedene Algorithmen für die Multikanal-Frequenzanalyse sowie der Transienten-Erkennung. Dies ermöglicht ihm, zwischen mechanischen Störgeräuschen und hochfrequenten Leckgeräuschen zu unterscheiden. Durch höhere Auflösung sowohl im Frequenz- als auch im Zeitbereich ist der GLD 202 in der Lage eine genauere und sichere Unterscheidung zwischen den verschieden Schallsignaturen vorzunehmen und damit eine verifizierte Leckerkennung zu gewährleisten.

GLD - Gottsberg Leak Detection
Typ 1

Leises Grundrauschen

  • geringe Energie
  • Frequenzen eher niedrig
GLD - Gottsberg Leak Detection
Typ 2

Lautes Grundrauschen

  • Energie größer
  • Frequenzen eher niedrig
GLD - Gottsberg Leak Detection
Typ 3

Anfahrt an Hindernis wie Schleuse oder andere Geräuschquelle

  • steigende Energie
  • Frequenzen eher niedrig
GLD - Gottsberg Leak Detection
Typ 4

Wiederkehrende Peaks

  • typisch für Radgeräusche
  • typisch für Rohrnahtkontakte
  • frequenzen eher niedrig
GLD - Gottsberg Leak Detection
Typ 5

Markersignal

  • zeitlich an- und abschwellend
  • Frequenzen genau definiert
GLD - Gottsberg Leak Detection
Typ 6

Transienten oder Stoßsignale

  • starker Signalanstieg
  • Hüllkurve sinkt exponentiell
  • definierte Vorzugsfrequenz
  • Frequenzhöhe bestimmt das Material (z.B. Gummi oder Stahl)
GLD - Gottsberg Leak Detection
Typ 7

Leckdetektion

  • schnell anschwellend
  • langsam abschwellend
  • Frequenzen überwiegend US
  • keine Grundfrequenzen im hörbaren Schall