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GLD - Gottsberg Leak Detection

Eine Innovation mit System.

Das Gerätesystem GLD im Detail.

GLD - Gottsberg Leak Detection
Molch

Der Leckdetektor GLD 202 ist druck- und explosionsfest gekapselt. Das Gehäuse ist sehr kompakt gebaut. Er läuft in einem dem jeweiligen Rohrdurchmesser angepassten Fahrgestell GLD 303 als Molch durch die zu überprüfende Pipeline. Als Antrieb dient das verpumpte Medium. Die Leckerkennung beruht auf einer akustischen Messmethode. Lecks mit einem Durchflussvolumen von mehr als 5 Litern pro Stunde verursachen in den unter Druck stehenden Rohrleitungen ein charakteristisches Ausströmgeräusch. Nach diesem Geräusch wird im Ultraschallbereich gesucht. Störgeräusche, welche durch Pumpen, Flussläufe, Autobahnen, “singenden” Strommasten, etc. verursacht werden, werden durch die Spektralanalyse als solche erkannt und als ungefährlich eingestuft.

Jedes akustisches Ereignis wird einer Streckenposition des Rohres zugeordnet. Auffällige Geräusche können je nach Systemausstattung bis auf wenige Meter genau lokalisiert werden. Dies geschieht durch Zeit- und Wegmessung. Bei der Wegmessung arbeitet das System mit den ihm bekannten Störgeräuschen. Diese werden als akustische Meilensteine verwendet. Reicht die Anzahl der immer vorhandenen Störungen nicht aus, können zusätzliche GLD 500 Meilensteine eingesetzt werden, der Marker GLD 500 bzw. der Molchmelder GLD 600. Die Marker erzeugen fortwährend ein markantes Ultraschallsignal, welches von der Elektronik des Detektors erkannt wird. Die Molchmelder hingegen erfüllen zwei Funktionen. Sie dienen wie die Marker der Markierung eines bestimmten Punktes im Pipelineverlauf, zusätzlich aber auch der Überwachung des Molchlaufes. Mit Ultraschall wird das Rohr auf vorbeifahrende Molche abgetastet. Wird ein Molch erkannt, wird zum einen ein Signal an die Schaltwarte übermittelt und zum anderen für kurze Zeit ein Markersignal gesendet. Die Anzahl der erforderlichen Marker bzw. Molchmelder richtet sich nach der Länge und dem Lageprofil der Pipeline. Steigungen und Gefälle, die die Laufgeschwindigkeiten des GLD 202 beeinflussen, können akustisch gekennzeichnet werden. Es kann erforderlich sein, solche Abschnitte bei der späteren Auswertung der aufgezeichneten Daten erkennen zu können. Die höchste Genauigkeit bei Distanzmessung wird erreicht, wenn das Fahrgestell mit optionalen Odometerrädern ausgestattet wird. Die Wegdaten der Odometerräder werden mit den bekannten akustischen Meilensteinen abgeglichen. Die Marker können mit der Markerbefestigung GLD 510 an Pipeline-Thredolets befestigt werden. Am flexibelsten ist allerdings die Montage mit der Spannband-Markerführung GLD 520, welche an fast beliebiger Stelle der Pipeline befestigt werden. Die Molchmeldermontage erfolgt grundsätzlich mittels Spannband an der Pipeline.